Gewachsene Erfahrung. Ein roter Faden.
Auf das Ingenieurstudium in Bauingenieurwesen und Umwelttechnik folgten internationale Projektverantwortung in China und 2001 der Schritt in die Selbstständigkeit mit meinem eigenen Ingenieurbüro. Seither reicht meine Praxis vom internationalen Anlagenbau über technische Beschaffung, Export und digitale Geschäftsprozesse bis zu anspruchsvollen Regulierungsaufgaben, etwa beim Aufbau einer FFP2-Produktion. Seit 2023 wende ich dieselbe Arbeitsweise auch auf KI-gestützte Automation und agentische Systeme an. Der Kern ist dabei gleich geblieben: komplexe technische und organisatorische Probleme verstehen, mich einarbeiten, Systeme aufbauen und praktisch zum Laufen bringen.
Prägende Etappen
Abschluss 1998 Ingenieurwissenschaftliches Fundament
Ich studierte Bauingenieurwesen und Umwelttechnik an der TU Hamburg-Harburg und schloss als Diplom-Ingenieur ab. Parallel zum Studium unterstützte ich 1995 und 1996 als studentische Hilfskraft Forschung und Lehre am Institut.
1999–2001 Internationale Projektverantwortung
1999 wechselte ich als Projektingenieur ins WETECH-Institut für Wasser- und Umweltschutztechnologie in Hamburg, wo ich Gutachten erstellte und die Gründung eines deutsch-chinesischen Joint Ventures vorbereitete. Wenige Monate später übernahm ich in Yixing, China, die Geschäftsführung dieses Joint Ventures – Yixing WETECH Environmental Technology – mit Personalverantwortung für neun Mitarbeitende. Zu meinem Aufgabenbereich gehörten der Aufbau des Unternehmens, Umwelt- und Ingenieurdienstleistungen sowie ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsvorhaben zur Reinigung industrieller Färbereiabwässer. Diese eineinhalb Jahre mit Verantwortung in einer fremden Sprache und Kultur prägen bis heute, wie ich komplexe technische und organisatorische Aufgaben angehe.
seit 2001 Unternehmerische Kontinuität
Nach der Rückkehr aus China bin ich seit Mai 2001 mit dem Ingenieurbüro Sommer durchgehend selbstständig tätig. Mein Ingenieurbüro realisierte internationale Anlagenbauprojekte wie eine Industriekläranlage für PET-Recycling in China. 2005 wurde mein Ingenieurbüro mit dem UNIDO Blue Sky Award für ein Konzept zur dezentralen Stromerzeugung mittels Wasserkraftschnecke ausgezeichnet; die Präsentation dazu in Shenzhen habe ich selbst vorbereitet und gehalten.
Daneben gehörten die technische Beschaffung, die Organisation der Fertigung und der Import technischer Produkte in China zu meiner Praxis – von der Spezifikation über die Abstimmung mit Lieferanten und der Fertigung bis zur Qualitätssicherung. Für Exporte nach Korea erlangte ich den Status „Ermächtigter Ausführer“. Dadurch konnten meine Kunden die Präferenzvorteile des EU-Korea-Freihandelsabkommens nutzen.
Ab 2011 baute ich mit sommer-schlauchschellen.de einen eigenen technischen Online-Shop auf – inklusive eigener Programmierung, Cloud-/ERP-Anbindung und automatisierten Versand-, Bestell- und Dokumentationsprozessen. Digitale Systeme und Prozessautomation gehörten damit schon lange vor Matrixcode und der heutigen KI-Arbeit zu meiner Praxis.
2020 übernahm ich beim Aufbau einer FFP2-Atemschutzmaskenproduktion in Deutschland zentrale technische Aufgaben: Materialauswahl, Spezifikation und Qualitätssicherung nach EN 149 sowie Begleitung des CE-Konformitätsprozesses – eine der anspruchsvollsten Aufgaben meiner bisherigen Praxis (mehr dazu unter Projekte). Seit 2022 liegt ein weiterer Schwerpunkt auf Photovoltaik- und Speichertechnik. Ebenfalls 2022 begann meine Weiterbildung beim TÜV Rheinland zum Fachberater für PV- und Speichertechnik; nach zwei Kursen und abschließender Prüfung folgte 2023 die Zertifizierung (Zertifizierungszeitraum 2023–2026). Im November 2025 realisierte ich eine PV-Komplettanlage in Hamburg, in Kooperation mit einem Montageteam und einem Elektrikermeister.

2023–2025 Qualitätsmanagement und Digitalisierung bei Matrixcode
Von März 2023 bis Mai 2025 war ich bei der Matrixcode Academy, einem AZAV-zertifizierten Bildungsträger, als Qualitätsmanagement-Beauftragter und Dozent tätig. Dort konzipierte und führte ich das digitale Kurs- und Teilnehmendenverwaltungssystem „AZAV-Pilot“ ein und baute unabhängig davon ein SharePoint-basiertes Dokumentenmanagement für das gesamte Qualitätsmanagement auf – zwei getrennte Systeme mit jeweils eigenem Zweck. Schon im eigenen E-Commerce mit ERP-/Cloud-Anbindung gehörten digitale Systeme und Prozessautomation zu meiner Praxis.
SharePoint-basiertes Dokumentenmanagement für das Qualitätsmanagement, mit vollständiger Integration des AZAV-Handbuchs, Rollenmodell und Zugriffsbeschränkungen.
Seit 2023 KI-gestützte Automation und agentische Systeme
Meine praktische Beschäftigung mit KI begann 2023 – zunächst über Chatbots, dann Flowise, dann n8n. Darauf aufbauend entstanden reale RAG-Systeme, Chatbots und Workflow-Automatisierungen in von mir selbst betriebenen, containerisierten Umgebungen. Flowise blieb dabei ein historischer Zwischenschritt; n8n entwickelte sich für mich zu einem zentralen Werkzeug für Integrationen, Datenrouting und Dokumenten-/Datenverarbeitung.
Ab Ende 2025 verschob sich mein Schwerpunkt von reinen Workflows hin zu KI-gestützter Softwareentwicklung: zunächst Codex, dann Claude Code, für Architektur, Review, Refactoring und Qualitätssicherung. Daraus entstand meine heutige Arbeit mit Cross-Agent-/Cross-Model-Review und produktiv eingesetzter agentischer Assistenz. Dabei bevorzuge ich, wo sinnvoll, offene, selbst betreibbare Werkzeuge und wähle Modelle und Tools je nach Aufgabe – nach Eignung, Qualität, Datenschutz, Kontrolle und Kosten. Ziel ist es, durch die passende Modellwahl Kosten zu optimieren, statt automatisch das teuerste oder stärkste Modell einzusetzen. Das zeigt sich unter anderem am Projekt ki-verordnung-schulung und an dieser Website selbst.
n8n Level 1 & Level 2 (n8n); Claude 101 und Claude Code 101 (Anthropic).
ki-verordnung-schulung: vollständig KI-gestützt aufgebaut, mit klar geregelter Qualitätssicherung sowie eigenem Build- und Prüfprozess.
Ausgewählte internationale und technische Praxis
China: Messepraxis, Publikationen & Seminare
Im internationalen China-Geschäft organisierte und leitete ich Messeauftritte – IFAT China 2004 und 2006 (Shanghai), Energy Asia 2004 (Shanghai), ACHEMASIA 2004 (Peking) und China High Tech Fair 2005 (Shenzhen). Hinzu kamen fünf Fachpublikationen zum China-Umweltmarkt aus den Jahren 2003 bis 2005, exemplarisch „Umwelttechnik aus China: Kostenvorteile sind bei einfachen Produkten hoch“ (Sourcing Asia, 10/2005).
Außerdem hielt ich mehrere Seminare und Vorträge zu China, Markteintritt, Verhandlungsführung und internationaler Geschäftspraxis, unter anderem für die IHK Potsdam, Management Circle und die ITUT GmbH – darunter „China Grundlagen“ und „Auftragsakquisition in China“.
Korea: Ermächtigter Ausführer
Für den Export von Umwelttechnik nach Korea erlangte ich den Status „Ermächtigter Ausführer“ – damit meine Kunden die Präferenzvorteile des EU-Korea-Freihandelsabkommens nutzen konnten.
Anlagenbau & technische Beschaffung, China/VAE
Im internationalen Anlagenbau plante und realisierte mein Ingenieurbüro über mehrere Jahre Anlagen in China und den Vereinigten Arabischen Emiraten – darunter eine Industriekläranlage für PET-Recycling, eine PET-Handsortieranlage und Belüftungseinrichtungen für Industrieanlagen in beiden Ländern. Daneben gehörten Beschaffung, die Organisation der Fertigung und der Import in China zu meiner Praxis: Spezifikation, Abstimmung mit Lieferanten und der Fertigung sowie Qualitätsanforderungen für physische Produkte.
Ausgewählte Qualifikationen
Ausbildung
Dipl.-Ing. (TU), Bauingenieurwesen und Umwelttechnik, TU Hamburg-Harburg, Abschluss 1998
Zertifizierung
Ausbilder-Eignung (AEVO), Handelskammer Hamburg, 2023
Zertifizierung
Fachberater für PV- und Speichertechnik (TÜV Rheinland), Zertifizierungszeitraum 2023–2026
Zertifikat
n8n Level 1 & Level 2 (n8n)
Zertifikat
Claude 101 / Claude Code 101 (Anthropic)